Weißkohl – die runde Wunderpflanze

WeißkohlWas macht eine Kohlsuppendiät so außergewöhnlich? Richtig, der Weißkohl – schließlich ist er es, der einer echten Kohlsuppe seinen Namen gibt. Was macht dieses Gemüse aber so besonders, dass es selbst in der Moderne zu neuem Glanz findet und zur Basis einer eigenen Diät wird? Dafür gibt es sicher mehrere Gründe, denn Weißkohl lässt sich auf vielfältige Art und Weise einsetzen. Eines der bekanntesten Produkte, für das die deutsche Küche im Ausland berühmt geworden ist, wird mit Bratwurst und Eisbein assoziiert – es geht also ums Sauerkraut.

Und damit nicht genug, auch so mancher Salat oder die Kohlroulade wäre ohne Weißkohl sicher nicht denkbar. Was den Kohl am Ende aber so besonders macht, ist nicht nur seine Vielseitigkeit. Viel eher dass, was in ihm steckt, macht den Weißkohl und damit auch die Kohlsuppendiät so besonders. Und das wussten bereits unsere Vorfahren, denn Sauerkraut dient nicht unbedingt dem Geschmack, sondern war ursprünglich eine Methode, mit welcher früher Weißkohl für den Winter haltbar gemacht werden sollte. Auf diese Art und Weise stand der Bevölkerung auch in den kalten Monaten von Oktober bis März eine ausgezeichnete Vitaminquelle zur Verfügung, da Weißkohl fast die gleiche Menge an Vitamin C wie Orangen enthält. Im Rahmen einer Kohlsuppendiät purzeln damit nicht nur die Pfunde, auch die Gesundheit freut sich über einen ordentlichen Vitaminschub. Und wem dieser Pluspunkt für eine Kohlsuppendiät immer noch nicht reicht, der sollte über die entschlackende Wirkung nachdenken, da im Kohl enthaltene Ballaststoffe den Körper förmlich auskehren.

Fazit: Weißkohl ist nicht nur ein einfaches Gemüse, welches irgendwann auf unseren Tellern landet, sondern kann wesentlich mehr. Er entschlackt den Körper, enthält Vitamine bzw. Mineralstoffe und hilft beim Abnehmen. Und wer will, kann ihn auch bei schwer heilenden Wunden verwenden, was Weißkohl am Ende wirklich zur Wunderpflanze macht.

Weißkohl – was alles drin steckt

Weißkohl ist bereits seit Jahrtausenden als bekannt und zählt damit sicher zu den ältesten Nahrungsmitteln, welche der Mensch nutzt. Speziell als Lieferant wichtiger Vitamine sowie von Mineralstoffen bietet sich dessen Verwendung auch heute noch an und in Form von Sauerkraut oder Krautwickel (regionaler Begriff für die Krautroulade) landet Weißkohl auch heute noch in der deutschen Küche oder bildet die Grundlage der gleichnamigen Kohlsuppendiät. Fahndet man etwas genauer nach den einzelnen Inhaltsstoffen, wird schnell klar, wie kraftvoll der Kohl wirklich ist.

Allein an Mineralstoffen enthält Weißkohl Kalium, Calcium und Magnesium. Alles Stoffe, die nicht nur am Aufbau des menschlichen Skeletts beteiligt sind, sondern auch im Rahmen der Reizleitung oder Immunabwehr eine Rolle spielen. Fehlt ein Teil der eben genannten Mineralstoffe, so macht sich dies in Form typischer Mangelerscheinungen bemerkbar, zu denen etwa Krämpfe und Stoffwechselstörungen zählen. Damit nicht genug, sorgt der Verzehr von Weißkohl, etwa im Rahmen einer Kohlsuppendiät, für eine hohe Zufuhr an Vitaminen.

Neben Vitamin A sowie den Vitaminen B1, B2 und B6, können im Weißkohl auch Vitamin C in größeren Mengen oder Niacin nachgewiesen werden. Letzteres bezeichnet einen Vertreter der Vitamin B-Gruppe und ist am Stoffwechsel der Zellen beteiligt. Im Nachhinein betrachtet erscheint Weißkohl also wirklich als Gesundbrunnen – warum dieses kleine Kraftpaket also nur im Rahmen einer Kohlsuppendiät verzehren. Gerade in den Wintermonaten kann eine Vitaminspritze in Form von Sauerkraut oder Salaten sicher nicht schaden und beugt zudem noch der typischen Herbst-/Winterdepression vor.

Weißkohl – mehr als eine Diätpille

Weißkohl – pfiffiges Gemüse mit Hang zur Vitaminbombe. Ganz klar, dass er damit noch mehr kann, als einfach zu einer Diätpille verarbeitet zu werden. Grund der Vielseitigkeit ist vor allem der Inhalt, denn neben etlichen Vitaminen stecken im Weißkohl verschiedene Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderem auch im Rahmen einer Kohlsuppendiät positive Nebenwirkungen entwickeln. Aber die gesundheitsfördernden Eigenschaften reichen noch wesentlich weiter, denn Weißkohl ist nicht nur ein wertvolles Nahrungsmittel, sondern verdient fast schon die Bezeichnung als natürliche Apotheke.

Schließlich war Weißkohl bis ins 19. Jahrhundert als natürlicher Verband in Gebrauch. Eine Tatsache, die heute sicher als befremdlich anmutet, aber durch die Wissenschaft gestützt wird. Aufgrund des Gehalts an Glucosinolaten bzw. deren Abbauprodukte erklärt sich die infektionshemmende Wirkung des Weißkohls. Neben der heute unüblichen Anwendung als Wundverband kann Kohlsaft etwa bei Entzündungen des Magen-Darm-Traktes eingesetzt werden. Ein Grund mehr, hin und wieder zu Sauerkraut oder Kohlsuppe zu greifen.

Um im Rahmen einer Kohlsuppendiät von der positiven Wirkung dieser Gemüsepflanze profitieren zu können, lohnt eine schonende Zubereitung, welche Vitamine und Inhaltsstoffe bewahren hilft. Zusätzlich kann Weißkohl noch durch den Gehalt an Carotinoiden punkten. Diese Verbindungen sorgen nicht nur für Farbe im Garten, sondern wirken nach ihrem Verzehr als Radikalfänger. Auf diese Weise schützen Carotinoide langfristig vor Krebserkrankungen und unterstützen den körpereigenen Schutzschild gegen freie Radikale.

Fazit: Wer Weißkohl ißt, ernährt sich gesund, hilft dem eigenen Körper und kann auf das eine oder andere Medikament vielleicht schon bald verzichten. Ein Grund mehr, noch heute mit der Kohlsuppendiät zu beginnen.

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